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Vielleicht ein andermal...


Das Notizbuch eines Journalisten mit seinen echten und imaginären Stationen einer Drehreise ohne Kamera. Ein journalistisches Logbuch, das über Erlebnisse schreibt, die im praktischen Journalismus so noch keine Anwendung gefunden haben.


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Name des Autors : Michael Unger

Beschreibung : Michael Unger arbeitet für das Reportagemagazin "Arte Reportage". Hier berichtet er vorwiegend über ...

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Konzentrieren Sie sich!

Wer heute noch als Journalist überleben will, der muss besser und härter arbeiten. Denn zu gross ist das Risiko, sich selbst in dünnschichtigen Multimedia-Tätigkeiten zu verlieren, statt sich darauf zu konzentrieren, originelle Geschichten zu finden und ungewöhnliche Blickwinkel darauf zu werfen.

Dabei ist News-Produktion bisher so gut wie gar nicht gefährdet. Eher betroffen sind Auslandskorrespondenten und Fakten-Rechercheure.

Wer als Journalist im Internet noch Erfolg haben will, dem kann man nur raten, tarsächliche Inhalte mit hohem Mehrwert zu produzieren. Nach dem Motto: Tu, was Du am besten kannst und das verlinke dann.

 

 

Verfasst von Michael Unger | Journalismus und Medien | Kommentare (0) | | +

Am 13/06/2011 um 14:53

O-Ton, nein danke!

Im US-Fernsehen ist die Durchschnittslänge der O-Töne, die von Kandidaten im Wahlkampf verwendet werden, mittlerweile auf sage und schreibe acht Sekunden geschrumpft. (Ungefähr so lange, wie sie fürs Lesen des letzten Satzes gebraucht haben.) 1968 war die O-Ton-Länge der Präsidentschaftskandidaten noch 43 Sekunden. Noch 1990 hatte sich der Sender CBS verpflichtet, keine Soundbites unter 30 Sekunden zu verwenden, um so bessere und komplexere Informationen zu ermöglichen.

Heute, zwanzig Jahre später, werden Politiker nach einem Drittel der Redezeit geschnitten.

Da kann man sich vorstellen wie der Wahlkampf 2040 aussehen kann: "Yes, I will..."


Verfasst von Michael Unger | Es war einmal | Kommentare (0) | | +

Am 05/01/2011 um 22:21

Kriegsberichter aus dem Museum

Einen interessanten Überblick (aus amerikanischer Sicht) über die Geschichte der Kriegsberichterstattung bietet das "Newseum" in Washington: http://www.newseum.org/warstories/technology/flash.htm

Verfasst von Michael Unger | Es war einmal | Kommentare (0) | | +

Am 28/12/2010 um 16:32

Exklusiver Club zum Untertauchen

Es gibt sie noch, die guten Adressen, wenn man beispielsweise mal kurz untertauchen möchte/muss: Eine ist der sogenannte "Frontline Club" in London, ein Journalisten-Club von Kriegsberichterstattern(mit öffentlichem Restaurant). Unlängst hielt sich hier Herr Wikileaks Julian Assenge versteckt. Aber der kennt auch den Club-Gründer Vaughn Smith persönlich. Wem dieses Privileg nicht vergönnt ist, kann es trotzdem mal versuchen: 13 Norfolk Place, London W2 1QJ  Tel: +44 (0)20 7479 8950
Closest Tube Station: Paddington

Verfasst von Michael Unger | Journalismus und Medien | Kommentare (0) | | +

Am 28/12/2010 um 13:16

Sprecher

In der Regel bin ich als Journalist ja der Meinung, von Pressesprechern höchstens die halbe Wahrheit zu erfahren, oder auch halbe Unwahrheiten. Das hat mir zuletzt auch den anerkennenden Rück-Blick auf die journalistische Qualität meines Regierungssprechers so schwer gemacht.

Im Falle des vorgeführten Pressesprechers im Bundesfinanzministerium jedoch, bin ich regelrecht  versucht, mich zum ersten Mal mit einem Pressereferenten zu solidarisieren. So grob ungerecht und perfide geht man mit Menschen einfach nicht um. Nicht hinter den Kulissen, und nicht davor.  

Verfasst von Michael Unger | Journalismus und Medien | Kommentare (0) | | +

Am 10/11/2010 um 16:09

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